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Teamwork – Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile

Teamwork – Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile

Teamwork – Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile

Teamarbeit, Teamgeist, Teamwork – in vielen Stellenanzeigen taucht mindestens einmal das Wort Team auf. Dabei ist die Teamfähigkeit heutzutage als soziale Kompetenz häufig gefordert. Die Bezeichnung Teamgeist ist überall zu hören und doch wissen viele Menschen nicht, was darunter zu verstehen ist.

Die Gruppe

Dabei ist eine Gruppe nicht automatisch eine Teamgemeinschaft. Hierbei macht die Arbeit in der Teamgemeinschaft das aus, wenn man sich aufeinander abstimmt und dann daraus es zu einer gemeinsamen Sache macht und somit stimmt dann auch das Sprichwort „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.

Auch das Interesse der Arbeitgeber an der Fähigkeit seiner Mitarbeiter im Team zu arbeiten, ist in den letzten Jahren gestiegen. Aufgrund einer Expertenstatistik haben dort über 45 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, diese Fähigkeit auch an erster Stelle bei den Einstellungsgesprächen ihrer Bewerber zu stellen.

Aber auch in Bezug auf den heute bereits vorhandenen Fachkräftemangel und die Anziehungsmöglichkeit eines Unternehmens für Bewerber wird Employer Branding und ein erfolgreiches Team immer wichtiger für die Unternehmen, um im Wettbewerb um die gut ausgebildeten Arbeitskräften mithalten zu können. Dadurch verändert sich auch die Kultur im Unternehmen, den somit wird Employer Branding auch zum Aushängeschild der Unternehmen.

Bei der Teamarbeit, damit diese erfolgreich wird, müssen einige Punkte erfüllt werden, damit darauf erfolgreiche Teams entstehen.

Der Grundstein für ein erfolgreiches und gemeinsames Arbeiten ist eine übereinstimmende Vision. Mit dieser Vision sollte sich jedes Mitglied der Gruppe identifizieren können. Ebenso sollte jedes Mitglied hier auch die Details der Vision begreifen, denn das Warum ist hier sehr wichtig, um die Motivation zu wecken. Dadurch wird der Zusammenhalt gestärkt und die Kräfte werden gebündelt.

Bei der Umsetzung und Arbeit in der Teamgemeinschaft wird ein gemeinsamer Plan, der dann auch zum Teil in kleinere Etappenziele wiederum unterteilt ist, benötigt. Dabei sollten alle Meilensteine auf das große Ziel hinweisen, das hier gemeinsam erreicht werden will. Das übergeordnete Ziel sollte jedoch jedem immer im Bewusstsein vorhanden sein.

Durch den Einbau von Einzel- und Etappenzielen ist ein Grundstock auch für eine vernünftige Organisation vorhanden. Ebenso beinhaltet eine gute Organisation auch die klare Zuordnung von Rollen innerhalb der Gemeinschaft. Deshalb sollte auch genau festgelegt werden, wer ist für was zuständig und wer ist für welchen Kompetenzbereich zuständig und von wem wird die Verantwortung übernommen für die jeweils offenen Punkte. Dabei sorgt dann eine klare Aufgaben- sowie Rollenverteilung für einen größeren reibungsloseren Arbeitsablauf.

Wenn Teilbereiche sowie Aufgaben auf einzelne Personen verteilt werden, sollte das jedoch nicht so verstanden werden, dass die Verantwortung auf jemand anderes abgeschoben wird. Beim Teambuilding tragen alle die Gesamtverantwortung für das Gelingen der Aufgabe oder des Projekts. Aber Teambuilding bedeutet auch, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen, um zu verhindern, dass die Gemeinschaft hier nicht in eine Gruppe von Individualisten verfällt.

Die Kommunikation ist bei der Arbeit in der Teamgemeinschaft das A und O, aber auch gleichzeitig eine große Gefahr. Wenn hier nicht ehrlich miteinander kommuniziert wird, geht die verbale Kultur der Wertschätzung verloren. Wenn Informationen nicht weitergegeben oder nur in einem ausgewählten Personenkreis verteilt werden, sinkt die Motivation rapide. Wenn dagegen eine Kultur der offenen Kommunikation vorhanden ist, bei der jeder angehört und jeder Beitrag geschätzt wird, hat dies ein Anstieg des gegenseitigen Vertrauens und der Motivation zur Folge.

Teamgemeinschaft im Büro

Eine Teamgemeinschaft kann auch im Büro entstehen. Hier muss jedoch von der dafür zuständigen Führungskraft etwas Fingerspitzengefühl eingesetzt werden. Hier ist es wichtig, dass die Gruppe sich findet, Vertrauen aufgebaut wird, die Kooperation anfängt und somit die Teamgemeinschaft dann wächst.

Gerade die Phase, in der es um Kooperation geht, gibt es eine Vielzahl von Trainingsangeboten. Einer von vielen davon ist das sogenannte „Teppich-Spiel“. Hier steht die komplette Teamgemeinschaft auf einem Teppich und versucht, den Teppich umzudrehen. Dabei darf keiner der Teammitglieder den Teppich verlassen. Hiermit wird Gruppendynamik und Geschick trainiert. Auch als Führungskraft sieht man dann hierbei, wer mitdenkt und den anderen Teammitgliedern hilft und in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen.

Auch Firmen-Events können zusammenschweißen

Hierbei muss es nicht immer ein aufwändiges Event sein, das hilft, die Teamgemeinschaft zusammenzuschweißen. Hier reicht zum Beispiel eine wöchentliche Tippgemeinschaft im Lotto. Dabei gibt es eine Person (der Leader), welcher verantwortlich dafür ist, dass der Lottoschein wirklich abgegeben wird. Hier ist Vertrauen sowie Zuverlässigkeit wichtig.

Aber auch ein etwas anderweitiges Event, wie beispielsweise ein gemeinsames Abendessen der Teamgemeinschaft im Restaurant, kann beim Zusammenschweißen helfen. Dabei können sich die Mitarbeiter in einer entspannten Umgebung besser und näher kennenlernen und erfahren mehr übereinander.

Wer es als Unternehmen oder als Führungskraft abenteuerlicher will, der kann mit der Teamgemeinschaft ein Floß bauen oder ein Event im Winter mit Schlitten fahren oder Seifenkistenrennen veranstalten. Dadurch können erfolgreiche Teams entstehen. Solche Aktionen dienen zur Bildung der Teamgemeinschaft und nutzen der Produktivität des Unternehmens.

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